Roman Schönfeld aus Laubach ist Feuer und Flamme für sein Bier

Shownotes

Früher rückten hier Männer mit Helm aus, um Feuer zu löschen. Heute zapft Roman Schönfeld Pils, Märzen und Kellerbier – und löscht damit den Durst der Laubacher. Willkommen bei Sprechstoff Hörreise. Diesmal aus der Baumanufaktur Laubach im Vogelsberg. Roman ist 39, gelernter Quereinsteiger und offiziell alles auf einmal: Chef, Braumeister, Buchhalter, Eventmanager – und gelegentlich auch Putzkraft. Sein Bruder Dieter sitzt in den USA und gibt per Videocall Ratschläge. Das Rezept für ihr ältestes Bier stammt aus dem Jahr 1548, und das Ergebnis schmeckt so gut, dass die Leute donnerstags bis samstags scharenweise in die alte Feuerwache strömen. Angefangen hat Roman nicht mit Bier, sondern mit Cold Brew Coffee – dem sogenannten „Faustcatcher". Patentiert. Heute ist es das Märzen, das die Bierfreunde begeistert. Irgendwie logisch. Einschalten lohnt sich – spätestens wenn Roman erklärt, was „Zwickeln" bedeutet. Spoiler: Es hat nichts mit Schmerzen zu tun, macht aber trotzdem süchtig.

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00:00:00: Wir sind in der Baumonefektur Laubach, im Herzen der Stadt Laubacher, direkt gegenüber vom Stadtpark.

00:00:08: Betreiben wir in der ehemaligen Feuerwehr eine Brauerei-Inhaber geführt und wir machen hier ein ganz tolles regionales Bier.

00:00:32: Was macht man mit einer alten Feuerwache mitten in Laubaches im Vogelsbergkreis?

00:00:36: Richtig!

00:00:37: Man wirft die Lösch

00:00:38: Schläuche raus und schmeißt

00:00:40: den Sudkessel an.

00:00:41: Roman Schönfeld ist Chef, Buchhalter,

00:00:44: Brauer,

00:00:44: Hausmeister und gelegentlich auch Putzfrau in einer Person.

00:00:48: In der Braumanufaktur Laubach braut er handwerkliches Bier nach einer Brauverordnung von fifteenhundertachtundvierzig – eine Zeit als Hefe noch niemand kannte und Instagram noch nicht erfunden worden war.

00:01:02: Zum Glück!

00:01:03: Seinen ersten Brausuit setzte er in einer ehemaligen Wäscherei an, kam über Cold Brew Coffee mit Stickstoff

00:01:11: und eigenem

00:01:12: Patent zum Warm Brew Malz getränkt zum Bier.

00:01:15: Sein Bruder Dieter brät ihn aus den USA.

00:01:19: Gelernt hat Roman das alles on the job – wobei der eine oder andere Sud auch schon mal den Weg in die Kanalisation gefunden hat!

00:01:26: Prost-Kanalratte Im Gespräch verrät er, warum Laubacher lieber Kellerbier als Pale Ale trinken.

00:01:34: Was es bedeutet aus dem Gärtank zu zwickeln und warum mehr Geister nur dann sieht wenn vorher zehn Bier aus dem Zwicklhahn gelaufen sind?

00:01:43: Kurz hier wird noch wirklich Hand angelegt!

00:01:46: Und das schmeckt man.

00:01:47: Ich bin Holger Bernhard.

00:01:49: viel Spaß beim Zuhören.

00:01:50: Ja ich bin der Roman, neunundreißig Jahre alt.

00:01:53: mittlerweile bin hier der Chef Aber als Chef ist man hier auch gleichzeitig Buchhalter, Brauer, Hausmeister und manchmal die Putzfrau.

00:02:00: Und aber am liebsten stehe ich natürlich am Braukessel weil das Handwerk Po ist um gutes Bier herzustellen.

00:02:09: Verschließt mich gerne in der Produktion ein und ja ich hoffe es kommt jeder mal vorbei.

00:02:15: Moin Roman!

00:02:16: Moin Holger!

00:02:17: Gute

00:02:18: Ihr habt euch das ehemalige Feuerwehrhaus in Lauboch geschnappt und daraus eine Brauerei mit Schankraum- und Biergarten gemacht.

00:02:25: Wie kommt man auf so eine Idee?

00:02:26: Und wie war das Gespräch mit der Gemeinde, als ihr das erste Mal davon erzählt habt?

00:02:31: Ja also wir haben vorher schon andere Getränke produziert, waren in einer ehemalligen Wäscherei.

00:02:37: jetzt sind wir in der ehemalsigen Feuerwehr und haben dort teilweise auch ein bisschen ein Bier angefangen und konnte so zuhundert Liter Bier herstellen.

00:02:46: Mit der Zeit wurden wir größer und dann wussten wir, dass dieses Gebäude hier die ehemalige Feuerwehr ausgeschrieben wird.

00:02:53: Und haben uns darauf hin beworben.

00:02:54: es gab glaube ich dreißig Bewerbungen!

00:02:57: Die Gemeinde fand das natürlich toll.

00:02:59: also es gibt ja in jeder Stadt schon zig Autohäuser Werkstätten dies und jenes Bäckereien.

00:03:04: aber es gab hier keine Brauerei mehr und das war natürlich für die Gemeinde sehr toll, dass wir da mit dem Vorschlag um die Ecke kamen.

00:03:12: Du hast gerade die magische Grenze von zwei Hundert Litern angesprochen.

00:03:17: Das sind ja zwei Hektoliter und die darf jeder steuerfreier im Jahr produzieren?

00:03:22: Ich meine, jahrechtlich muss man es aber beim Zoll anzeigen.

00:03:25: Man kann das zu Hause in seiner Garage machen.

00:03:27: Aber wir hatten schon immer hier ein Bierzolllager oder Biersteuerlager gehabt und haben das kommerziell produziert.

00:03:36: auch wenn es nur zweihundert Liter waren damals oder der Sudkessel noch zweihundot Liter Volumen hatte, haben wir das schon kommerziell produziert.

00:03:44: Du hast ja angefangen gemeinsam mit deinem Bruder Dieter Bier zu brauen.

00:03:48: wie läuft es wenn Geschwister gemeinsam unternehmen und gleichzeitig Brüder sind?

00:03:53: Das läuft eigentlich sehr gut.

00:03:54: Wir sind auch zufrieden, nur das Leben verschlägt uns immer in die wildesten Ecken.

00:03:59: Er ist derzeit in den USA und wir sind im besten Kontakt.

00:04:02: Wir haben uns immer gegenseitig bestens beraten und beraten uns heute immer noch.

00:04:07: Er hat auch viele Biere probiert und natürlich war er auch sehr unterstützend bei allen anderen getränkten Projekten vorhaben, die wir haben.

00:04:16: Es ist immer gut wenn man einen an der Seite hat mit dem man über alles reden kann und als Brüder läuft das weiterhin sehr gut.

00:04:24: Du

00:04:24: hast ja gesagt, dass du nicht Brauer- und Melzer gelernt hast.

00:04:28: Muss man das nicht um Bier zu brauen?

00:04:30: Weil es ist schließlich eine dreijährige Ausbildung!

00:04:33: Genau, der Beruf ist kein geschützter Beruf und wir haben ja davor schon andere Getränke hergestellt.

00:04:41: Und wir haben auch unsere Erfahrungen durchlaufen.

00:04:43: Ich hatte Brauer an der Seite stehen.

00:04:47: Es sind schon auch Parsude.

00:04:50: Parsute sind auch mal in die Kanalisation gegangen, muss man ehrlicherweise zugeben!

00:04:54: Es ist, man lernt On the job.

00:04:56: Man lernt mit jedem Sud lernen man dazu und jede Hopfengabe lernt man dazu.

00:05:02: Und ich hatte sehr gute Freunde Bekannte die auch Brauer waren und sind Die mich da unterstützt haben und die uns da begleitet haben.

00:05:12: Bevor das Bier kam hattet ihr schon den Faustcatcher Cold Brew Koffee mit Stickstoff sogar mit eigenem Patent auf die Dosierung.

00:05:21: Wie kommt man von Koffein zum Hopfen?

00:05:24: Der Cold Brew, wie der Name schon sagt ist ein kaltgebrauter Kaffee.

00:05:29: Das Verfahren ist fast gleich außer dass wir hier halt Kaffe nehmen und nicht malz.

00:05:33: Und es bleibt alles im Cold Brew also sprich im Kaltbereich.

00:05:37: Das heißt aber das Equipment hat mir schon da und als das ganze Equipement da war habe ich gesagt naja lass uns auch nochmal Bier machen weil ich war schon immer Bier Fan hab keine Brauereiführung irgendwo mal ausgelassen.

00:05:47: Und wie gesagt, wir haben das Equipment da.

00:05:50: Lass uns jetzt mal vom Cold Brew Coffee auf ein Warm Brew Malzgetränk gehen und das war am Ende das Bier!

00:05:57: So ist das gewachsen mit der Zeit ja...

00:06:00: Hier in der Nähe ist die Brauerei Licht wo auch Benediktine abgefüllt wird bzw.

00:06:06: gebraut wird.

00:06:06: Wenn man dabei eine Brauereibesichtigung ist dann ist es ja Furchtbar einfach!

00:06:11: Da ist ein Raum mit ganz vielen Menschen, die drücken Knöpfe und dann ist irgendwann nach sechs Stunden das Bier fertig.

00:06:17: Das ist doch total einfach oder?

00:06:19: Richtig, also bei uns ist es ein bisschen anders.

00:06:22: Wir nehmen jeden Sack in die Hand und jagen das durch die Mühle hier.

00:06:26: Wir schütten jeden Sacks in den Sudkessel.

00:06:30: Wir pumpen alles um, wir sehen das noch.

00:06:33: Also es ist noch Handwerk pur auch wenn wir mittlerweile bei zwei bis drei tausend Liter pro Sud sind.

00:06:40: Ist das nur sehr viel Handarbeit.

00:06:43: bei uns Schmeckt man das hoffentlich und wir filtrieren auch nichts.

00:06:48: Es ist bei uns ein reines Naturprodukt, dass durch Handarbeit entstanden ist.

00:06:52: Blaubach hat eine Brauverordnung aus dem Jahre fifteenhundertachtundvierzig.

00:06:57: Das ist kein Marketingargument, das

00:07:00: is echte Geschichte!

00:07:01: Was bedeutet dir das wenn du weißt, daß in dieser Stadt seit fast fünfhundert Jahren Bier gebraut wird?

00:07:08: Wir haben die Brau-Verordnung tatsächlich vor einem regionalen Hobby Historiker bekommen.

00:07:14: Die ist natürlich noch in Zubahn, da gab es noch keine Kilogramm und so richtig.

00:07:20: Also es war schwer die Reh zu reproduzieren Und es war wie in Bayern.

00:07:26: man wollte ein einheitliches Produkt haben das Nicht jeder macht was er will, sondern dass die Hopfengaben richtig stimmen.

00:07:34: Dass man auch tatsächlich Malz nimmt und so weiter und sofort das da am Ende auch Bier rauskommt um kein Dünnbier oder irgendwas mit Wasser verdünnt.

00:07:42: Und deswegen hat Laubach schon sehr sehr früh eine Brauverordnung eingeführt wie Bier zu brauen ist und wir haben das reproduziert teilweise im Kleinen.

00:07:51: Es ist Bier nur.

00:07:52: die haben damals hier sehr viel Hafer genommen weil es wahrscheinlich hier angebaut wurde.

00:07:56: heute nennt man natürlich Gerste-Braugeerste Bier, was man da produzieren müsste.

00:08:03: Ob das noch in die Bierverordnung fällt?

00:08:05: Das müssen wir nochmal klären!

00:08:07: Euer Ursut-Fünfzehnachtendvierzig greift diese Tradition direkt auf.

00:08:12: Was steckt denn diesem Bier und wie nah bist du dabei wirklich an den damaligen Zutaten

00:08:17: geblieben?!

00:08:19: Also die Zutat... Wir haben bisher dann nur Testversuche gemacht.

00:08:22: Das soll jetzt nochmal ein bisschen größer produziert werden Wie ich schon vorab erzählt habe, es ist ein sehr haferlastiges Bier was aber das Bier sehr weich macht.

00:08:33: Natürlich weiß man nicht genau welchen Hopfen die genommen haben.

00:08:37: Es gibt ja bis zu drei Hundert Hopfensorten.

00:08:39: Man kann davon aber ausgehen dass der Sartzer hopfen war oder irgendwas aus der Haarladdau.

00:08:43: Das war bestimmt nichts amerikanisches.

00:08:46: Deswegen denken wir dass er sehr nah am Originalrezept war Und auch die Hopfendosagen wurden dort ganz klar definiert in dem Ursud.

00:08:55: Und zwar gab es im Sommer eine bestimmte Hopfengabe und im Winter.

00:09:00: Im Sommer muss man mehr Hopfen dazugeben, weil Hopfen natürlich ein Konservierungsmittel ist, das Bier auch haltbar macht.

00:09:07: Nur damals wissen wir auch dass die Leute nichts von der Hefe wussten.

00:09:11: Er hat damals gar nicht existiert bis ein Herrpasteur kamen.

00:09:14: Wir wissen nicht ob er ein obergäriges Bier oder ein untergäriges.

00:09:18: Wir tippen mal, dass es ein untergärigeres Lagerbier war aus Pilzen hauptsächlich untergehörig gebraut wurde.

00:09:27: Viel ist natürlich Vermutung, aber der Ursud.

00:09:29: hoffen wir dass wir den Wald kommerziell in Massen produzieren können.

00:09:33: Die wird auch wahrscheinlich so genannt bleiben Ursud weil er wahrscheinlich nicht mehr in die Bierverordnung gefällt.

00:09:39: Es ist kein klassisches Bier wie man das heute produzieren könnte oder müsste.

00:09:43: ja

00:09:44: Du hast gerade gesagt, in Massen produzieren.

00:09:47: Wenn du jetzt einen Sudansatz wie viele Liter sind das?

00:09:50: Unser Sud ist immer zwischen tausend und dreitausend Liter.

00:09:54: Das wäre dann sozusagen ein Sud.

00:09:55: Es ist immer eine Sorte da.

00:09:57: Heute ist es vielleicht Pinsenau oder unser Landbier oder Kellerbier.

00:10:00: Also unser Sudkessel passt bis zu drei Tausend Liter.

00:10:04: Und wo bekommen die Leute denn das Bier?

00:10:06: nur hier oder auch in der Region.

00:10:08: also wir haben ein zwei oder auch teilweise schon drei vier Gastronomen, die bei uns Fassbier kaufen.

00:10:15: Aber das meiste wird natürlich hier bei uns ausgeschenkt oder an gewissen Märkten und Events in der Stadt.

00:10:21: Wir sind sogenannte Direktvermarkter.

00:10:24: Das heißt, was hier hergestellt wird versuchen wir selber zu vermarkten, zu verkaufen weil dann einfach wie auch den Preis den entsprechend gut halten können.

00:10:33: Ihr braucht Pilz, Merzen, Weizen, Kellerbier, Pale Ale Eine ziemlich breite Palette für eine kleine Manufaktur.

00:10:42: Wie entscheidest du, welche Sorte als nächstes entsteht?

00:10:46: Gut das entscheidende Kunde was als erstes leer ist wird meistens als erst es nachgebraut.

00:10:52: man muss sagen wir haben viele unterschiedliche Sorten aber Wir sind hier auf dem Land und die klassischen Sorten gehen am besten Kellerbier, ein Landbier und auch einen Pilsner.

00:11:03: Wir haben natürlich Paylays gemacht.

00:11:05: wir haben auch sehr fruchtige Biere.

00:11:07: nur der klassische Laube auf Vogelsberge usw.

00:11:12: Die wollen auch klassische Biere.

00:11:13: die laufen tatsächlich am besten.

00:11:16: Und wenn jetzt das Landbierzellabier wie auch immer leer läuft so langsam und dann wird nach gebraut.

00:11:22: Am Ende entscheide kunde welches Bier als nächstes gebrauert wird.

00:11:26: Was ist ein Pale Ale?

00:11:27: Ein

00:11:28: Pale Ale ist eigentlich ein amerikanisches Bier, wo der Hopfen nicht beim Kochen hinzukommt sondern erst später in den Gärtank.

00:11:36: Das sind sogenannte Hopfenstopfer hätte man früher hier gesagt.

00:11:40: Das heißt, der Hopfen wird nicht mitgekocht bei der Würze sondern kommt erst in den Gehr- und Lagedank wenn das Bier umgeschlaucht wurde.

00:11:48: Wenn die Würze umgeschleucht wurden.

00:11:50: D.h.,

00:11:50: der Hoppen ist die letzte Gabel in diesem Produkt Und das macht ein sehr fruchtiges Aroma, ein sehr kräftiges Aromas und das ist ein spezielles Bier Genau!

00:12:00: Die Amis machen das halt so genau

00:12:02: Ja und die nennen das ganze ja auch gerne Kraftbier.

00:12:05: Und regionale Braukultur liegen ja bei euch im Trend, aber ihr seid nicht in einer Großstadt sondern im Vogelsberg.

00:12:12: ist es ein Nachteil oder genau das was euch ausmacht?

00:12:15: Nein

00:12:15: Nachteils ist es auf keinen Fall!

00:12:18: Man muss halt hier... die neuen Sorten, den Leuten kann es vorsichtig mal beibringen.

00:12:24: Wir haben auch immer eine klassische Sorte hier mit dabei damit die Leute auch sagen ne wenn das Bier für mich sag ich mal zu würzig war, zu fruchtig können sie immer noch zu der klassischen Sorte greifen aber ist auf jeden Fall kein Nachteil.

00:12:38: wir haben halt hier viele Leute die gewohnt sind ein klassisches Bier zu trinken und dann müssen wir aber auch mal neue Sorten beibregen.

00:12:45: Euer Schankraum, in dem wir hier sitzen ist Donnerstas bis Samstags geöffnet.

00:12:49: Ihr macht Events, Firmen-Events, Vereinsabende!

00:12:52: Wie wichtig ist dieser direkte Kontakt zu den Menschen die euer Bier trinken?

00:12:56: Natürlich ganz wichtig, es ist auch immer schön wenn ich ein paar Leute hier mal rumführen kann damit die sehen das Bier was hier vorne getrunken wird.

00:13:05: Das wird auch genau hier fünfzehn Meter weiter hergestellt gelagert und uns ist wichtig dass die Leute uns sehen und dass wir auch die Leute kennen.

00:13:13: Wir sind halt sehr regional.

00:13:14: unser Bier gibt's nur im Umkreis von twenty-five Kilometer Und da ist es wichtig dass wir die Leute hier direkt kennenlernen Die das hier probieren und hoffentlich auch beim anderen Gastronom auch mal am Zapfern sehen.

00:13:27: Und was kommt als nächstes?

00:13:28: habt ihr noch etwas geplant, dass ihr uns schon verraten könnt.

00:13:32: Ja gut, wir wollen auf jeden Fall wieder mehr.

00:13:35: Wir haben ja am Anfang sehr viele Dosen abgefüllt das Bier wieder auch nicht nur in Laubach verfügbar ist sondern dass man auch mal nach Hause nehmen kann.

00:13:43: Das wollen wir weiterhin ausbauen.

00:13:46: Wir wollen vielleicht die Öffnungszeiten beim Biergarten im Sommer ein bisschen erweitern durch eine Self-Service Zapfstelle.

00:13:53: Ja also wir haben hier eine automatisierte Zapfanlage aber das wollen wir auch draußen für als Self Service machen, damit man mit dem Fahrrad mal vorbei fährt und zapfen kann, ohne dass wir hier geöffnet haben oder nur in diesen kurzen Öffnungszeiten.

00:14:08: Ja

00:14:08: letzte Frage ein gutes Bier braucht Zeit Geduld die richtigen Zutaten.

00:14:14: was braucht der Vogelsberg damit er als Genussregion noch mehr wahrgenommen wird?

00:14:19: Der Vogelswerk

00:14:20: braucht auf jeden Fall Leben Er braucht auch Touristen auf jeden Fall.

00:14:26: Und er braucht Menschen, die bereit sind für gute handwerkliche Sachen, egal ob es jetzt für den Koch oder für den Brauer zu bezahlen ist.

00:14:35: Wir brauchen auf jeden fall Zulauf und es muss eine Touristregion bleiben und sein und dann bleibt das auch ein Genuss.

00:14:44: Regionen, weil nur bin ich der Meinung wenn ich im Urlaub bin erholt bin.

00:14:48: Bin ich auch bereit neue Sachen zu probieren?

00:14:50: Ich bin auch bereit gewisse Sachen mehr zu bezahlen.

00:14:53: Auch wenn bei uns hier wie einen normalen Marktpreis haben.

00:14:56: die genussregion lebt von den Menschen die hier zu uns kommen

00:15:00: und es muss ja zu einem guten Essen nicht immer Wein sein der gar nicht aus dem Vogelsberg kommt sondern Es ist doch viel leckerer ein leckeres essen zu genießen und dann auch das passende Bier.

00:15:11: oder

00:15:11: Genau, auch zum Essen gibt es unterschiedliche Biersorten.

00:15:14: Da gibt es ein dunkles oder fruchtiges oder eher neutrales Bier und da gibt es auch Fachwissen und das empfehle ich jeden Mal zu probieren.

00:15:27: verschiedene Bier-Sorten schmecken auch gut zu verschiedenen Käsesorten.

00:15:31: Also es ist auch genuss, wenn man sich durch die verschiedensten Sorten probiert und wir führen auch gerne hier mal Leute rum und man kann auch hinten aus dem Tank zwickeln.

00:15:41: Wir wollen das immer zu einem Erlebnis machen.

00:15:45: Das ist unser Ziel!

00:15:48: Nein, Klauen ist es nicht.

00:15:50: Probieren!

00:15:51: Wir sind ja dabei.

00:15:53: Betreut des Trinken aus dem Gerkeller.

00:15:57: Okay Roman Alter Hopfenstopfer.

00:15:59: Hier auf dem Tisch liegen meine Impulskarten.

00:16:02: Wenn du bitte eine Karte ziehst laut vorliest und sofort antwortest Guck

00:16:07: mal in die Mitte.

00:16:09: Hast Du schonmal einen Geist gesehen?

00:16:12: Erzähl mal Eigentlich nicht.

00:16:14: Ich glaube nicht dass ich irgendwas gesehen habe oder Vielleicht kam es einmal vor, aber da waren schon mal so zehn Bier aus dem Zwickleren gelaufen.

00:16:24: So war das!

00:16:25: Okay, vielen Dank!

00:16:27: Es war ein tolles Gespräch.

00:16:28: Es ging diesmal ums Thema Bier und ich wünsche dir noch gut Sud und alles Gute und Tschüss.

00:16:35: Danke!

00:16:36: Ich freue mich, dass ihr hier wart.

00:16:37: Vielen Dank!

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